Fördern soll voranbringen. Man kann es schlecht erzwingen, Fordern tut nicht recht gelingen. Ohne eigene Motivation verharrt man an seiner Station, auch wenn dort Züge eindringen.
Weil man kein Ticket für sie löst und weiter vor sich hin döst, rauschen sie an einem vorbei und befördern dich nicht. Die Einforderung einzusteigen begegnet ratlosem Schweigen.
Hat man dagegen ein Ziel, bringt Förderung viel, denn sie weckt unbekannte Kraft, mit der man Ungeahntes schafft. Man spürt, wie es vorangeht, weil man unterstützt am Rad dreht.
Auch wenn die Situation verfahren erscheint, solltest du nicht aufgeben (Bild generiert mit Google Banana)
Manchmal fühlt es sich an, als wäre die Welt in eine Sackgasse geraten – und das Zuschauen macht es nicht besser. Dieses Gedicht ist eine kleine Ermutigung, die Wasserskier anzuschnallen, auch wenn man gerade noch im Bett liegt.
Es ist als hätte die Welt sich verfahren. All die Gefahren lauern nicht nur, sie drohen von allen Seiten. Bedauern hilft nicht bei der Kur. Es naht das Ende aller Zeiten, doch es ist nicht die Zeit für Schüchternheit, und auch Nüchternheit wendet die Welt nicht zurück in die Spur.
Vielleicht ist sie nicht billig, doch bist du willig ist die Gelegenheit günstig Mit ein wenig Verwegenheit kannst du etwas schaffen, doch du musst dich dafür aufraffen
Ein kleiner Schritt ist besser als ein müder Tritt im Gleichschritt der Aufgebenden. Werde zu einem über der Angst Schwebenden, werde zu einem Belebenden, zu jemand, der Hoffnung bringt, der ein Beispiel gibt, wie es gelingt.
Zu viel wurde schon vertagt, weil sich verzagt niemand an die Lösung wagt. Dabei sollte die Angst vor dem eigenen Scheitern dich eigentlich erheitern, denn wie können sich die Gefahren leichter erweitern als durch Nichts-Tun, Bewahren und weiter Ruhn.
Wir entlassen uns aus der Einzelhaft und … (Bild generiert mit leonardo.ai)
Weil man das Leben schöner macht, wenn man mit andern gemeinsam lacht, sollte man das möglichst selten verpassen, denn es gibt keinen Grund es zu unterlassen.
Entwickelt alles eine enorme Pracht, und der Ursprung scheint nicht zu fassen, dann wirkt eine höhere Macht und lässt den Alltag verblassen.
In harmonischer Gemeinschaft liegt die Basis für eine besondere Kraft, indem wir uns miteinander verbinden.
Wir entlassen uns aus der Einzelhaft, können das Ich überwinden und zurück zur Seele finden.
Wenn der Gleichklang besonders schön aussieht (Bild generiert mit leonardo.ai)
Warum ist Reimen schlecht? Weil es der Geschmackspolizei nicht gefällt, oder da es die Sprache künstlich verstellt? Ja, selten ist’s, dass ihr so sprecht.
Dennoch zieh ich gern ins Gefecht gegen den Avantgardisten, der laut bellt. Ich weise ihn zurecht, weil auch aus seinem Mund blumiger Mist quellt.
Warum will mancher lieber richten, anstatt selber reimend zu dichten? Steckt er im Matsch des Dogmas fest?
Wer kann bei diesem Problem schlichten? Wenn sich der Kritiker nicht helfen lässt, bleibt der Gleichklang für ihn die Pest.
Hinter der schützenden Mauer wird man zum eigenen Gefangenen (Bild generiert mit Leonardo.ai)
Wir umgeben uns mit hohen Mauern, die bloß niemand durchdringen und uns dahinter aufspüren soll.
Manchmal scheint es als stünden wir selbst außerhalb unseres eigenen Schutzwalls und finden keinen Weg durch das Massiv zurück zu unserem Innersten.
Während wir uns im Äußeren verlieren, sperren wir uns im Inneren selbst ein und werden zum eigenen Gefangenen, der langsam in Vergessenheit gerät und den niemand mehr besucht.
Nur wer sich von der Angst befreit, findet den richtigen Weg (Bild generiert mit Leonardo.ai)
Woran du am schlimmsten erkrankst, ist deine ursprüngliche Angst. Hält sie dich einmal in ihrem eisernen Griff, fühlst du dich wie vor einem steilen Felsenriff. Das tosende Wasser raubt dir den Verstand und du glaubst nicht an einen Weg ans Land.
Hat dich die tiefe Furcht gepackt, fühlst du dich schutz- und hilflos nackt. Du denkst, du kannst dich nicht bedecken und willst dich am liebsten verstecken. Du sehnst dich nach einem Blatt der Feigen, um nicht deine Blöße zu zeigen.
Wenn dann die blanke Panik dich regiert, hast du bald gar nichts mehr kapiert. Wie in einem Urwald verirrt, bist du hoffnungslos verwirrt und findest keinen Weg hinaus. Wie gern wärst du in einem sicheren Haus.
Verzweiflung spendet dir keinen Mut. Eher führt sie zu unsinniger Wut, die nicht nach Ursachen sucht, sondern Sündenböcke verflucht. Sie zu verjagen, löst natürlich nichts und führt dich nicht auf die Spur des Lichts.
Nur, wenn du dich von der Angst befreist, bist du offen, für Jesus, der den rechten Weg weist. Wenn du vor ihm alles abgelegt hast, erleichtert sich deine schwere Last. Deine Furcht aufzugeben eröffnet dir ein neues Leben.