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Archiv der Kategorie Allgemein
Einzelgänger
26.10.2011 von Clemens.
Nicht jeder ist für Gesellschaft geschaffen
Mancher macht sich gerne für andre zum Affen
Andre fühlen sich nicht wohl im Gehege
und wirken deshalb etwas träge
Was ich wirklich schlimm empfind
ist wenn sie es auch wirklich sind
Doch man muss sich weder um ihn grämen
noch sich für ihn (peinlich) schämen
ist er glücklich mit sich allein
und weiß seine Zeit Sinnvollem zu weihn
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Was hab ich zu verliern?
24.10.2011 von Clemens.
Nicht immer kommt die Gelegenheit
gerade genau zur rechten Zeit
dann gilt es kurz zu betrachten
was die Dinge der Vergangenheiten brachten
welche Hoffnungen du in sie setzt
und ob du jemanden verletzt
wenn die Gelegenheit zu sehr verlockt
Sonst bist du hinterher zu sehr geschockt
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Fang bei dir selber an
22.10.2011 von Clemens.
Nicht jede Gelegenheit
steht vor deiner Tür bereit
Ist dein Leben seit Jahren
dermaßen festgefahren
daß es keine Abwechslung zeigt
daß dein Handy ständig schweigt
und bist du deswegen innerlich am Fluchen
mußt du die Chancen einmal selbst suchen
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Gelegenheit macht …?
21.10.2011 von Clemens.
Ergibt sich eine Gelegenheit
dann sei dafür (allzeit) bereit
Natürlich tun schlechte Momente schmerzen
doch nimm sie dir nicht zum Herzen
denn wie lange mußt du bluten
für die verpaßten wirklich Guten
Weiß man nicht ob gut oder schlecht
kommt man mit der Ungewißheit kaum zu Recht
Die was-wäre-wenn-Fragen
können ewig an dir nagen
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Frei von Begierde
29.8.2011 von Clemens.
Die Begierden zu verlieren
tut nicht einfach so passieren
Als Resultat der Antriebslosigkeit
ein Zeichen von persönlichem Leid
Kommt der Verlust aus Erkenntnis
ist es weit mehr als ein Geständnis
Es ist auch keine Verpflichtung
sondern eher eine Umschichtung
der eignen philosophischen Ansichten
Nicht mehr über andre zu richten
ist dabei nur ein Aspekt
der viele abschreckt
Doch nichts zu begehren
heißt die Wunschliste zu leeren
ohne alle Wünsche davon zu erfüllen
Es heißt sich nicht mehr zuzumüllen
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Verlogene Entschuldigungen
1.7.2011 von Clemens.
Alt werden ist kein Spaß. Sich eines alten, verwirrten Menschen anzunehmen auch nicht. Doch das Leben ist nicht nur ein Zuckerschlecken. Mitgefühl und Anteilnahme sind edle Gefühle, und aus ihnen resultierende Taten adeln sich selbst.
Welchen Nutzen hat es für den krankhaft Verwirrten, wenn sich ihm ein Fremder annimmt? Bestenfalls erlebt er einen kurzen Moment der Klarheit und der Anteilnahme, den er schnell wieder vergißt. Nicht unwahrscheinlich ist jedoch, dass stattdessen eine gestörte oder feindselige Haltung eingenommen wird. Schwierig ist es auch, von dem verwirrten Menschen wieder loszukommen, denn es ist nicht unüblich, daß dieser sich an die Bezugsperson klammert, die sich ihm längere Zeit stellt. Deshalb überläßt man - vielleicht mit schlechtem Gewissen - diese Menschen ihrem Schicksal und der Einsamkeit, die sie noch stärker abdriften läßt.
Es ist also ein Gefühl der Angst, das uns diese Menschen ignorieren läßt. Da sie mit ihrem selsamen Verhalten jedoch natürlich nicht aus unserer Wahrnehmung verschwinden, bleibt erst einmal ein Gefühl der Scham, weil man sie sich selbst überläßt und ein Gefühl der Angst, auch so zu werden. Vielleicht sind diese Gefühle die gerechte Strafe für die ungebührliche Untätigkeit. Doch die Strafe erscheint mir arg milde. Was mich bedrückt, ist der Eindruck, daß unsere älter werdende Gesellschaft immer mehr dieser Menschen hervorbringt und sie herz- und bindungslos sich selbst überläßt.
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Die Antwort
15.5.2011 von Clemens.
Gegen den kritischen Intellekt
hilft sicher ein fein prickelnder Sekt
Des Geists Plagen werden ertränkt
bevor er zu stören anfängt
Intellektualität wird überbewertet
Ist’s nicht besser man bleibt geerdet
Und ist man keiner simplen Tätigkeit verbunden
ist mit etwas Alkohol schnell alles überwunden
G’rad wer sich intellektuell gebärdet
ist sehr hochgradig gefährdet
den Kontakt zur Realität zu verliern
Andre schaffen das mit Vergnügen und sechs Biern
Anstatt den eignen Geist zu fordern
tu ich lieber noch ein Getränk ordern
Du kannst nicht immer alles haben
Genieße es Dich an dem Getränk zu laben
Häufig passiert es daß der flucht
der die geistige Herausforderung sucht
Es ist wie die Anleitung unglücklich zu leben
Ist’s da nicht besser sich die Kante zu geben
Macht Intelligenz etwa verantwortlich
Verlangen wir vom Klugen sportlich
seinen Geist an die Grenzen zu zwingen
Tut mir lieber noch einen schönen Tropfen bringen
Ich hoffe, meine Leser wissen, wo der ironische Teil meiner Texte anfängt und aufhört. Allen anderen seien die folgenden Seiten wärmstens empfohlen:
http://www.kenn-dein-limit.de/
http://www.bist-du-staerker-als-alkohol.de/
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Dichten - was sonst?
11.5.2011 von Clemens.
Einfach nur mal kurz etwas aufschreiben
sehen wie Worte es miteinander treiben
sie sich innig miteinander verbinden
und wie selbstverständlich zueinander finden
ist als Kunst nicht besonders groß
doch manchmal ist einfach nichts los
Und gibt es keine Chance sich zu kräftigen
muß man sich doch irgendwie beschäftigen
Warum also nicht mit Worten spielen
und mit einem auf das nächste zielen
Wenn sie sich vorteilhaft begegnen
tust du sie gewissermaßen segnen
Denn ihr Treffen erzeugt Gemeinsamkeit
und vertreibt die Einsamkeit
Sie erhalten einen höheren Wert
solang der Reim sich nicht wehrt
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Länge ist kein Maß für Schönheit
28.3.2011 von Clemens.
Egal wie sehr ich auch dran feil
des letzten Gedichts zweiter Teil
wird dadurch nicht besser
und entwickelt sich zum ungeliebten Stresser
Auf sonnendurchflutete Altstadtgassen
krieg ich nichts Poetisches zu fassen
Der Zweifel der am Nutzen des unterbrochnen Trainings nagt
ist nichts was stilistisch hervorragt
und nichts was dich inhaltlich weiterbringt
Wie so denn dann ein akzeptables Gedicht gelingt
Vielleicht funktioniert ja Reduktion
indem ich den Leser vor dem zweiten Teil verschon
(zu spät)
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Lord Chandos die 2.
18.2.2011 von Clemens.
Lieber Lord Chandos,
seien Sie traurig gegrüßt. Wieder einmal muß ich Ihnen schreiben, und es ist in der Tat ein Muß, daß ich Ihnen schreibe. Es gibt viele Gründe, nicht zu schreiben.
In diesen Tagen lernen wir, daß manche gerne so tun, als ob sie schreiben, obwohl sie in Wirklichkeit nur abschreiben.
Doch dies ist nicht der Geist des Schreibens, den ich und sie anstreben. Die Liebe zum Wort, zur Idee und zum Sprachbild sind es, die ich mit dem Schreiben zelebrieren will. Jetzt frage ich mich, warum mir dies in den letzten Wochen so schlecht gelingt. In der Vergangenheit war es meist die Inspiration, die mir fehlte. Mangelnde Kreativität erscheint mir heute als dankbarer Grund, nicht zu schreiben, denn immerhin weiß man nicht, was man nicht schreibt.
Andere würden sagen, Mangel an Kreativität sei sogar gut um zu schreiben, doch sie mißverstehen, daß ein Buch von rund 400 Seiten mit 1.200 Fußnoten und 80 teils ellenlangen nicht gekennzeichneten Passagen fremder Autoren kein Schrifterzeugnis sonder ein zusammengesetztes Puzzle oder vielleicht freundlicher ausgedrückt eine Kollektion, ein Best-Of-Album ist.
Doch ich schweife schon wieder ab, lieber Lord Chandos. Derzeit fehlt es mir gar nicht an Kreativität. Eine Vielzahl von Ideen - na gut, ich will nicht angeben: anderthalb Handvoll - wartet derzeit auf ihre Vollendung, entweder im Form einer einfachen Notiz mit Anbau in meinem Kopf oder schon zur Hälfte fertiggestellt. Dieser letzte Punkt ist es, der mich als Lüger entlarvt, wenn ich behaupte, daß mir die Zeit zum Schreiben fehlt. Es scheint wohl eher die Disziplin zu sein, die ich vermissen lasse. Was kann es geben, das mich vom Schreiben abhält? Da ich ernsthaft nur Faulheit und Mangel an Ernsthaftigkeit anführen kann, bitte ich Sie um Hilfe.
Was kann ich tun, um wieder mehr Zeit dem Schreiben zu widmen und mich weniger mit der Abschiebung von Schuld und Verantwortung bei den zahlreichen Skandalen in meinem Ministerium zu widmen. Nachdem ich kürzlich eine deutliche Reduzierung der mir Unterstellten durch den Verzicht auf freiwillig Gezwungene, äh… Eingezogene, durchgesetzt habe, gehen mir langsam die mich rettenden Sündenböcke aus. In einem Albtraum verteidigten meine Untergebenen alle abgeschriebenen Worte einer staatstragenden Dissertation, und am Ende fehlte ein Mann, um das Schlußwort des Fazits zu beschützen, so daß mich die Taliban doch noch erwischten.
Oh, ich schweife schon wieder ab und fühle mich schon wie ein guter Berg. Vielleicht ist auch dies Zeichen des Mangels an Konzentration und Disziplin. Lieber Lord Chandos, es ist allerhöchste Zeit. Bitte helfen Sie mir!
Geschrieben in Meta, Prosa, Lord Chandos, Allgemein, Dies & Das | Keine Kommentare »