Chateau Nicot 2005

Der Wein hat eine kirschrote Farbe. Die Farbtiefe ist gut ausgeprägt und gibt einem knappen purpurroten Rand Platz. Anfangs duftet der Wein durchaus intensiv nach Sauerkirsche und Leder. Nach dem Schwenken nimmt die Intensität weiter zu. Das Bukett ist jetzt sehr fruchtig und duftet nach Brombeeren und Kirsche. Dazu kommen Vanille und etwas Pfeffer. Die Viskosität ist gut ausgeprägt.

Am Gaumen ist der Wein relativ belanglos. Er wirkt vergleichsweise sauer. Dazu kommen leicht bittere Noten. Der Körper ist eher mittelleicht, und der Nachhall besitzt eine ordentlich bis gute Länge.

Insgesamt fehlt es dem Wein sowohl an Ausgewogenheit als auch an Ausdrucksstärke, so daß der Wein keinen besonderen Wert hat. Er läßt sich aber durchaus ordentlich trinken. Zum Rindergulasch.

Herkunft: Frankreich – Bordeaux
Jahrgang: 2005
Rebsorte: Merlot
Erzeuger: Chateau Nicot
Ausbau: AOC
Alkohol: 12,5%

2 Responses to “Chateau Nicot 2005”

  1. Thomas sagt:

    Das klingt mir ja eher wie ein Nachruf auf Host Köhler ( Der Wein hat eine kirschrote Farbe. Die Farbtiefe ist gut ausgeprägt und gibt einem knappen purpurroten Rand Platz ).
    War er etwa von den falschen Leuten für das Amt vorgeschlagen und dann gewählt worden ?

    Fehlte ihm deswegen der politische Rückhalt ( Am Gaumen ist der Wein relativ belanglos ), hat er ergo selten die Meinung der Kaste vertreten. Ein politisches Junktim, zum dem er nicht fähig war, beliebt und geachtet zu werden in den eigenen politischen Reihen als auch beim gemeinen Volke.

    Deswegen ist er mit Sicherheit zurückgetreten, denn „ Er wirkt vergleichsweise sauer“ und machte aus seinem Herzen auch keine Mördergrube. ( Dazu kommen leicht bittere Noten ), was sich auch am Tag seiner Entscheidung deutlich manifestierte.

    Als ahnte Köhler die Reaktionen, gaben sie ihm im Nachhinein wohl recht, wer sowohl als Leichtmatrose ( Der Körper ist eher mittelleicht ) als auch Fahnenflüchtling bezeichnet wird, hat augenscheinlich eben nicht den Stallgeruch, der für dieses Amt erforderlich ist. Da scheint es wenig hilfreich, auch wenn der „Nachhall eine ordentlich bis gute Länge besitzt, ist doch die Mehrheit der Bevölkerung der Auffassung, einen guten Präsidenten verloren zu haben.

    Dein Fazit:

    „Insgesamt fehlt es dem Wein sowohl an Ausgewogenheit als auch an Ausdrucksstärke“.
    Jaja, wieder die politische Unvernunft, so gut wie nie mit deutlich sichtbarem Kotau eher ein Präsident der Regierungsparteien zu sein, „so dass der Wein keinen besonderen Wert hat“. was sich auch nach Jahren aus den dann geschrieben Annalen der CDU herauslesen lassen wird.

    „Er läßt sich aber durchaus ordentlich trinken. Zum Rindergulasch.“ Sei gegrüßt, damit gehörst auch du zu den Bedauernden.

  2. Clemens sagt:

    Ich würde ja gern einen klugen oder neunmalklugen Kommentar hinterlassen, aber ich bin erstmal sprachlos. Deswegen erst einmal Chapeau! Dieser Kommentar schlägt jeglichen Kommentar um Längen. Ich hoffe, es verletzt Dich nicht, daß ich nach zwei Minuten immer noch lache. Klasse!

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